Foto: www.mediaserver.hamburg.de /Christian Spahrbier

Masterplan Ladeinfrastruktur

Die Freie und Hansestadt Hamburg setzt auf Elektromobilität als Innovationstreiber einer neuen Mobilitätskultur. Die flächendeckende Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur spielt eine maßgebliche Rolle für die Steigerung von Wachstumsdynamik und Fahrzeughochlauf bei der Elektromobilität. Die Ladeinfrastruktur sollte dabei einfach und möglichst uneingeschränkt zugänglich sein und unterschiedlichste Nutzungsbedürfnisse einzelner Anwenderinnen und Anwender berücksichtigen. Mit dem im August 2014 verabschiedeten Masterplan öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur wurde die Basis für eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur in Hamburg geschaffen mit dem Ziel, möglichst jeder Nutzerin und jedem Nutzer eines E-Fahrzeugs jederzeit das Laden des Fahrzeugs zu ermöglichen. Die hierzu entwickelten methodischen Ansätze ermöglichen einen systematischen und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur, der sich auf die Energieversorgung elektrisch angetriebener Pkw, Lieferfahrzeuge und Transporter auf öffentlich zugänglichen Flächen (öffentlicher Raum oder privaten, aber öffentlich zugänglichen Flächen) konzentriert.
Wesentliche Punkte des Konzeptes sind:

  • Errichtung und Betrieb der städtischen Ladestationen liegen derzeit in der zentralen Koordinierungsverantwortung der städtischen Stromnetz Hamburg GmbH.
  • Die Ladeinfrastruktur wird allen interessierten Vertrieben/Elektromobilitätsprovidern diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zugang zu den Ladepunkten sowie Bezahlung sind entweder über eine Ladekarte oder auch spontan über Smartphone (SMS/App) möglich. Dies öffnet die Hamburger Ladeinfrastruktur generell für Interessenten, die keine feste Bindung an einen Autostromtarif-Anbieter wünschen, sondern spontan laden wollen, und erleichtert den Zugang insbesondere auch für Besucherinnen und Besucher Hamburgs.
  •  An den Ladestationen ist ausschließlich zertifizierter Grünstrom erhältlich.
  • Weitere interessierte Unternehmen können ebenfalls Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum errichten und betreiben, wenn definierte Qualitätskriterien erfüllt werden.